Die Profis

Die Aemtler Bühne ist ein Amateurverein. Die Spielerinnen, Spieler, Helferinnen und Helfer beziehen für Ihr Engagement in der Regel keinen Lohn und auch keine sonstige Entschädigung. Für gewisse Chargen - Regie, Bühnenbild, Musikalische Leitung, Choreographie und Kostüme - werden aber seit jeher ausgebildete und professionell tätige Fachpersonen beigezogen. Diese tragen massgeblich zur oft magischen Wirkung unserer Produktionen auf das Publikum bei. Das Zusammengehen von Amateuren und Profis ist eine Bereicherung für beide Seiten. Wir haben allen bei der Aemtler Bühne tätigen Profis viel zu verdanken und möchten deshalb ihr Wirken mit dieser neuen Webseite speziell honorieren.

Die Liste umfasst die Namen, welche seit 2014 von der Aemtler Bühne engagiert worden sind. Wir sind für Hinweise auf fehlende Namen dankbar und werden diese baldmöglichst einfügen.

Peter Affentranger

Peter Affentranger

Bühnenbild zu "Yvonne die Burgunderprinzessin"

Peter Affentranger ist gelernter Schlosser. Nach seiner Ausbildung und einigen Jahren Arbeit auf dem Beruf war er fünf Jahre lang auf Tournee mit dem Circoline Pipistrello. Danach stieg er als Theaterhandwerker bei Karls Kühne Gassenschau ein. Nach dem Aufbau einer eigenen Theaterwerkstatt ist er heute für Bauten und deren Betreuung in verschiedensten Theaterund Kunstprojekten verantwortlich.

René Ander-Huber

René Ander-Huber

Bühnenbilder zu «De Franzos im Ybrig», «Die Irre von Chaillot», «Wachtmeister Studer», «Lottofieber» und «Hinter den 7 Gleisen»

René Ander-Huber ist Schauspieler und Bühnenbildner. Die Ausbildung als Schauspieler schloss er 1975 an der Schauspiel Akademie Zürich ab. Darauf folgten Theaterengagements in Nürnberg, Münster, Mannheim und Wien. Zurück in Zürich war er von 1983 bis 89 am Theater am Neumarkt und von 1990 bis 93 am Schauspielhaus Zürich engagiert. Er ist Gründungsmitglied des Vaudeville Theater Zürich, entwickelte literarisch musikalische Projekte und führte bei verschiedenen Theaterproduktionen auch Regie.

Parallel zu seinen Engagements als Schauspieler ist er seit 1979 in Deutschland, Österreich und der Schweiz für zahlreiche Theater ebenfalls als Bühnenbildner tätig. In Zürich realisierte er unter anderem die Bühnenbilder für «Die kleine Niederdorfoper», «Emil und die Detektive», «La Cage aux Folles», das Musical «Mein Name ist Eugen» und zur Zeit im Bernhard Theater das Bühnenbild für «Der schwarze Hecht» von Paul Burkhard.

René Bakker

René Bakker

Choreographie bei "Hinter den 7 Gleisen"

Frank Bakker absolvierte seine Ausbildung zum Schauspieler von 2014 bis 2019 an der Stage Art Musical & Theatre School in Adliswil. In dieser Zeit war er bereits in zahlreichen Engagements in unterschiedlichen Regionen der Schweiz unterwegs. Zuletzt war er als Ottokar im Stück Ingeborg in Kaiserstuhl und Langnau am Albis oder als Hofmarschall im Märchen Em Kaiser sini neue Chleider im Sihlwald zu sehen.

Seit seinem 17. Lebensjahr geht Frank zudem seiner Leidenschaft, dem Tanzen, nach. Neben dem Salsa etablierte er sich von 2010 bis 2017 im Hip Hop/Streetdance zum Tanzlehrer und Choreograph. Mit der Tanzgruppe Streethoppers vom tanzlade in Wohlen wurden seine Shows regelmässig gebucht und aufgeführt. Seit dem Abschluss seiner schauspielerischen Ausbildung konzentriert sich seine choreografische Arbeit mehr und mehr auf das Theater, wo seine zwei Leidenschaften verschmelzen.

Franca Basoli

Franca Basoli

Regie bei "Die Irre von Chaillot", "Lottofieber" und "Hinter den 7 Gleisen"

Franca Basoli studierte Schauspiel sowie klassischen und Musicalgesang in Zürich, Bochum und Köln. Sie stand als Schauspielerin und Sängerin in über sechzig Produktionen auf der Bühne und vor der Kamera und inszenierte als Regisseurin rund dreissig Stücke.

Neben der Arbeit als Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin vermittelt Franca Basoli seit einigen Jahren ihre Erfahrungen und ihr Wissen als Dozentin für Szenischen Unterricht, Atem, Stimme und Gesang, leitet Seminare zu den Themen Kommunikation, Konfliktmanagement, Teambildung und Auftrittskompetenz und berät Wirtschaftsleute aus dem mittleren und oberen Kader.

Sie war künstlerische Leiterin des Miller’s Studios Zürich, des Théâtre de Poche in Biel sowie der Tellspiele Interlaken. Zum ersten Mal in der hundertjährigen Geschichte der Tellspiele wurde unter ihrer Leitung aus Schillers Drama ein Musiktheater mit 200 Akteurinnen und Akteuren.

Dodó Deér

Dodó Deér

Regie bei "Der jüngste Tag", "Hase Hase", "Tschingge" und "Zusammenstoos"

Schauspieler, Regisseur, Bühnengestalter, Sozialwissenschaftler lic.oec. HSG, Abschluss Schule für Gestaltung Zürich (heute ZHdK). War künstlerisch und kulturpolitisch massgeblich an Entwicklungen des Freien Theaters in der Schweiz beteiligt. Engagements u.a. Theater M.A.R.I.A., Theater Neumarkt Zürich. Initiant zahlreicher Theaterereignisse, die das Zusammenspiel von Profis und Laien förderten. Dozent für Szenisches Gestalten ZHdK. 2005 Werkbeitrag des Aargauischen Kuratoriums

Bernhard Duss

Bernhard Duss

Kostüme bei "Zusammenstoss"

Bernhard Duss lebt und arbeitet in Luzern. Nach der Ausbildung zum Textildesigner erste Berufserfahrungen in der Ostschweizer Textilindustrie (Jakob Schlaepfer, Christian Fischbacher). Als Kostümbildner Engagements an den Theatern St. Gallen und Basel, bei der Oper Schloss Hallwyl sowie in der freien Szene. Vermehrt auch als Ausstellungsmacher tätig: Im Textilmuseum St. Gallen für verschiedene Ausstellungen als Kurator und Szenograf verantwortlich, aktuell für die Ausstellung «Kirschblüte & Edelweiss – Der Import des Exotischen».

Marina Gantert

Marina Gantert

Choreografie bei "Zusammenstoos"

Tänzerin in diversen compagnies, MAS dance edu Modern/contemporary, 1996 Auszeichnung Werkjahr Zürich. 1993 Gründung MOIRA tanztheater, bis heute dessen Choreografin und künstlerische Leiterin: über 15 genreübergreifende Produktionen mit professionellen BühnenkünstlerInnen und bis 80 tanzenden Laien jeden Alters. Daneben Gastchoreografin für Theater, Chor und Oper. Tanzpädagogin in der tanzschule MOVING GENERATIONS Affoltern am Albis, Thalwil und Gastdozentin ZHdK.

Esther Huss

Esther Huss

Kostümbildnerin bei "Lottofieber"

Lebt und arbeitet in Zürich als freie Theatermacherin und Kostümbildnerin. Durch Arbeiten, Zweitausbildung und Weiterbildungen in verschiedenen Theatersparten wie Dekoration, Pantomime, Masken und Maskenspiel der «Commedia dell`arte» sowie Regieassistenz und Regie entstanden immer mehr eigene Theaterproduktionen, vorzugsweise ausserhalb festen Theaterstrukturen.

- «Züri-G`schnäderets» Altstadt-Rundgang durch die Geschichte Zürichs

- «Hottinge eifach» Szenen aus dem Alltag im Quartier Hottingen um 1890

- «Schach, ein Spiegel der Gesellschaft» Schachspiel mit lebenden Figuren

- «Humpel-Rock & Mini-Schock» klingende Vintage-Mode-Revue des 20.Jh.

- «Charlotte Birch-Pfeiffer» und «Die Grille» Eine Biedermeier-Idylle

- «Die Leihgabe» nach einer Geschichte von Wolfdietrich Schnurre

- «Wädenswil 1916» acht szenische Geschichten

- «Der Ablasskrämer» Fastnachtsposse nach Niklaus Manuel.

Die Hauptarbeiten in den Jahren 1998-2006 waren die Esstheater im Art Deco Hotel Montana in Luzern. Acht Produktionen hatte sie dem Hotel auf den «Leib» geschrieben und vom Turmzimmer bis in den Keller inszeniert.

Nico Jacomet

Nico Jacomet

Regie bei "Yvonne die Burgunderprinzessin"

Nico Jacomet wurde 1990 in Zürich geboren. Das Theater ist seit seinen jüngsten Jahren seine grosse Leidenschaft. Bereits in der Schule produzierte er mit seiner damaligen Sekundarklasse einen Spielfilm.

Mit 17 Jahren gründete er zusammen mit jungen Theaterbegeisterten das Jugendtheater «NI&CO», welches sich bis zum heutigen Zeitpunkt bereits einen grossen Bekanntheitsgrad errungen hat. Dabei bearbeitet und schreibt Nico Textbücher, führt Regie und spielt auch immer wieder selber mit. Ausserdem wirkte er unter der Regie von Peter Niklaus Steiner in mehreren Eigen- und Freilichtproduktionen des Turbine Theaters in Langnau a. A. mit.

2015 schloss er die Schauspielschule StageArt in Adliswil mit seiner Abschlussarbeit, einer eigens inszenierten Profi-Produktion des Stückes «Der Vorname», ab.

Seit 2014 spielt er nun bei der Vor-Fasnachtsveranstaltung «Glaibasler Charivari» unter der Leitung von Colette Studer und dem Tattoo-Produzenten Eric Juillard mit. Zum 10-jährigen Jubiläum des Theater «NI&CO», 2015, erfüllte sich Nico einen langersehnten Traum und inszenierte zusammen mit Tanja Hoppler «Lichtscheu», eine eindrückliche Grossproduktion.

Mehran Mahdavi

Mehran Mahdavi

Musik bei "Hotel zu den zwei Welten"

Seit seiner Kindheit nahm Mehran Mahdavi Instrumentalunterricht, u. a. Keyboard, Gitarre, E-Bass, Daf (persische Rahmentrommel) und Klavier. Heute studiert er Musikwissenschaft mit Filmwissenschaft als Nebenfach an der Universität Zürich und bis heute hat er für Bands, Anlässe, Sozial- und Marketing-Projekte und Theater komponiert. DJ-Auftritte (Caliente, Aura, Openair Frauenfeld, Greenfield, Gampel und St. Gallen etc.), Kompositionen, Recording, Mix und Mastering, Workshops (zum Beispiel für Bacardi, Passugger, LDDC, Maralam, Streetchurch, Justizvollzugsanstalt Zürich und Dresden) gehören zu seinen heutigen Tätigkeitsbereichen.

Natalie Péclard

Natalie Péclard

Kostüme bei "Hotel zu den zwei Welten" und "Yvonne die Burgunderprinzessin"

Natalie Péclard hat eine klassische Couturelehre in Zürich gemacht. Nach der Lehre folgte eine Weiterbildung zur Industrie-Schnitttechnikerin. Zehn Jahre arbeitete sie selbstständig für Theater, Spielfilme und Privatkundschaft. 1998 übernahm sie die Schneiderei der Stiftung Märtplatz in Freienstein und bildete 18 Jahre Schneiderlehrlinge aus. 2014 beschloss sie, sich wieder selbstständig zu machen. In ihrem Atelier in der Altstadt von Winterthur entstehen Kostüme für diverse Theaterproduktionen.

Christov Rolla

Christov Rolla

Christoph Rolla

Christoph Rolla

Musik bei "Yvonne die Burgunderprinzessin"

Christov Rolla wurde 1977 geboren und wuchs im luzernischen Seetal auf. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer studierte er Chorleitung und Schulmusik an der Musikhochschule Luzern. Während des Studiums entdeckte er jedoch die Liebe zum Theater – und ist nun hauptsächlich als freier Theatermusiker tätig. So hat er als Komponist, Arrangeur und Liederschreiber zu etwas mehr als 60 Produktionen die Musik beigetragen; zuletzt etwa für das Theater Stans (Tschingge), das Theater Nawal Luzern (Der Elefantenmensch), das Märlitheater Obwalden (Der Teufel mit den drei goldenen Haaren) oder die Spielleute Zug (Vrenelis Gärtli). Daneben ist er nach wie vor als Chorleiter tätig (Integral; Johanneschor Kriens), ist Pianist des Chanson-Duos «Canaille du jour» und Ensemblemitglied der Luzerner Lesebühne «The Beauties und das Biest». Er lebt in Luzern.

Peter Roth

Peter Roth

Komposition und musikalische Einstudierung bei "Zusammenstoos"

Aufgewachsen in St. Gallen. Lehrerseminar Rorschach und Schulmusik am Konservatorium Zürich. Seit 1973 freischaffender Musiker, Komponist, Chor- und Kursleiter. Seit 1986 Crossover-Projekte mit dem Chorprojekt St. Gallen, Kompositionen mit Einflüssen von Alpsteinmusik bis Blues. Initiant KlangWelt Toggenburg mit Kursen, Klangweg, Festival und Klangschmiede, Weiterentwicklung mit Klanghaus Toggenburg.

Léon Schaetti

Léon Schaetti

Musikalische Leitung bei "Zusammenstoos"

Aufgewachsen in Ottenbach. Seit 2001 freischaffender Musiker für Theater- und Musikprojekte. Seit 2013 Chorleiter. Zurzeit Weiterbildungsstudium in Komposition an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste). Theaterprojekte mit theater katerland Winterthur, Baobab Théâtre Lausanne, Junges Schauspielhaus Zürich, circolino Pipistrello und anderen. Ausserdem mit verschiedenen Bandformationen in ganz Europa unterwegs.

Daniel Schellenberg

Daniel Schellenberg

Bühnenbild bei "Hotel zu den zwei Welten"

Daniel Schellenberg bringt bei der Arbeit als Bühnenbildner zwei Stränge zusammen, die ihn seit langem begleiten: handwerkliche Erfahrungen und die Liebe zum Theater. Er hat eine Malerlehre und eine Weiterbildung zum Farbdesigner abgeschlossen. Nebst langjährigen Arbeiten als Allrounder ist er übers Schreiben zum Theater gekommen. Er war 2011/12 am Autorenförder-programm Dramenprozessor des Theater Winkelwiese dabei und hat nach zwei Assistenzen für das Theater Aeternam in Luzern 2014 sein erstes eigenes Bühnenbild gestaltet und realisiert.

René Schnoz

René Schnoz

René Schnoz wurde 1966 geboren und wuchs in Disentis auf. Nach der Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspiel Akademie Zürich (heute ZHdK) war er Ensemblemitglied am Theater Basel, am Theater Oberhausen und am Theater am Neumarkt Zürich. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit in der Schweiz, Deutschland und Österreich führt er seit Jahren auch gerne Regie. Er inszenierte Opernproduktionen, Musicals, Theater mit Jugendlichen, Kindern, Senioren oder auch mit Menschen mit Behinderung. Gerne sowohl mit Amateuren wie auch mit Profis. 2019 inszenierte er ‘Dentervals’, ein grosses Freilichtspiel über die Hexenverfolgung in Disentis, für die Rhibühne Eglisau ‘Trommeln über Mittag’, ‘Was ihr wollt’ im Sihlwald und ‘Sterben für Anfänger’ für die Bühne Wehntal. Vor dem Lockdown dieses Jahr konnte er noch ‘Pension Schöller’ in Witikon zu Ende inszenieren.

Ab und zu zieht es ihn zum Film (Amur senza fin, Schellenursli), TV (Tatort, Lüthi und Blanc, Viktors Spätprogramm u.a.) oder er ist in Hörspielen zu hören. Diesen Herbst ist er in einer Rolle in der Fernsehserie ‘Frieden’ zu sehen. Als Theaterschauspieler stand er zuletzt mit Franca Basoli in ‘Kleine Eheverbrechen’ am Theater am Hechtplatz Zürich auf der Bühne. Diesen Sommer verkörperte er die Hauptrolle in der rätoromanischen Krimikomödie ‘Metta da fein’. Als Schauspieldozent ist er an der Schauspielschule SAMTS tätig. Wenn nicht gerade Corona-Zeit ist, bereist er mit seiner Fotokamera die Welt und stellt seine Bilder in Ausstellungen aus. 2020 erhält er den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden.

www.rene-schnoz.com

Isabel Schumacher

Isabel Schumacher

Kostümbildnerin bei "Tschingge", "Die Irre von Chaillot", "Wachtmeister Studer", "Zusammenstoss" und "Hinter den 7 Gleisen"

An der Zürcher Hochschule der Künste absolvierte Isabel Schumacher nach dem Vorkurs (1984) die Studiengänge Modedesign (1990-93) und Szenografie (2001-2003). Nebst ihrer langjährigen Tätigkeit als Kostümbildnerin - u.a. für das Theater Winkelwiese, Zürich, Schauspielhaus Zürich, Luzerner Theater, Theater Marie, Theater an der Sihl, Theaterspektakel Zürich, Theater Aufbau Kreuzberg Berlin, TAK Liechtenstein, Theater Kanton Zürich, Bühne Mörel, Aemtler Bühne Affoltern a.A., AG Theater Rämibühl und Opernverein Zürich - konzipierte und realisierte sie mit der von ihr mitgegründeten Gruppe «t_raumfahrt» grafikszenografische Freilicht-Inszenierungen. Von 2005 - 2011 wirkte sie zudem am Textilmuseum St. Gallen in den Bereichen Ausstellungsgestaltung, -konzeption und der Inventarisierung von Objekten mit. Seit 2008 ist sie Mitinhaberin des Vintage Shops Blenda 2 im Zürcher Niederdorf.

Annina Sonnenwald

Annina Sonnenwald

Regie bei "Hotel zu den zwei Welten"

Die 1983 geborene Regisseurin Annina Sonnenwald ist auf einem Bauernhof in Rehetobel AI aufgewachsen, hat aber auch italienische Wurzeln. Sie besuchte das Lehrerseminar Kreuzlingen, später die Zürcher Schauspielschule. Bei der Begegnung mit Annina Sonnenwald hat man den Eindruck, ein innerer Motor treibe die junge Frau ununterbrochen an. Ideen sprudeln, Gedankensprünge jagen sich, Assoziationen springen auf – und verschwinden.

Ihr beruflicher Mentor war der renommierte Regisseur Volker Hesse, mit ihm hat sie als Schauspielerin bei den Wettinger Klosterspielen zusammengearbeitet. Er beschreibt ihre Arbeit als Regisseurin mit den Worten: «Sie kann aus Körpern, aus Raum und Licht, aus Musik dichte geheimnisvolle Visionen beschwören.»

Annina Sonnenwald hat eindrückliche Regiearbeit geleistet, mit zwei grossartigen Inszenierungen mit Insassen des zweitgrössten Gefängnisses der Schweiz; der JVA Lenzburg und mit einer ergreifenden Produktion mit einer Gruppe alter Menschen, um nur einige ihrer Arbeiten zu erwähnen. Wir sind gespannt, was die junge Regisseurin mit unseren Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Bühne zaubert.

Guido Weber

Guido Weber

Musik bei "Lottofieber"und "Hinter den 7 Gleisen"

Als langjähriger Laiendarsteller und Chorsänger in benachbarten Vereinen tätig, verknüpft Guido Weber seine Liebe zum Theater je länger, je mehr mit der Liebe zur Musik.

Für die Produktionen hat er die Gesangseinsätze der Solisten komponiert sowie auch die Stimmungsmusik während der Szenen produziert. Sein Ziel ist die bestmögliche Unterstützung der Aufführungen durch massgeschneiderte Musik.